Hanseatische Eisenbahn GmbH

Fahrgastrechte im Eisenbahnverkehr

Ab dem 29. Juli 2009 gelten erweiterte Rechte für Reisende im Eisenbahnverkehr bei Zugverspätungen - Zugausfällen - Versäumnis von Anschlusszügen.

Die Fahrgastrechte gelten ausschließlich bei Störungen im Eisenbahnverkehr. Der Eisenbahnverkehr umfasst alle Züge von der S-Bahn über den Regionalverkehr bis zum ICE, unabhängig davon, von welchem Eisenbahnunternehmen sie betrieben werden. U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse oder Oberleitungsbusse fallen nicht hierunter.

Grundlagen Ihrer Ansprüche sind Ihre Fahrkarte sowie die von Ihnen gewählte Verbindung. Es besteht ein Entschädigungsanspruch für Reiseketten aus Zügen verschiedener Eisenbahnunternehmen, die mit einer Fahrkarte genutzt wurden. Der Anspruch gilt für den in Ihrer Fahrkarte enthaltenen Eisenbahnverkehr, d.h. Schadensursache und Schadenswirkung (z.B. die Verspätung, die Sie geltend machen) müssen im Eisenbahnverkehr entstanden sein.

Als Voraussetzungen für den berechtigten Anspruch auf Erstattung von Fahrgeldern gilt:

  • Es muss der Besitz einer für die verspätete/ausgefallene Fahrt gültigen Fahrkarte zum Ereigniszeitpunkt vorliegen.
  • Berücksichtigt werden nur Verspätungen oder Ausfälle von Zügen der teilnehmenden Eisenbahnen.
  • Eine Erstattung ist nur ab einem Entschädigungsbetrag von 4 € möglich. Alle Beträge unter diesem Wert werden nicht erstattet.

Kein Anspruch besteht in folgenden Fällen:

  • außerhalb des Eisenbahnbetriebes liegende unabwendbare Umstände
  • eigenes Verschulden des Reisenden
  • Verhalten Dritter

Weitere Informationen zu den Fahrgastrechten finden Sie auf Webseite des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg unter VBB.de.

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