Hanseatische Eisenbahn GmbH

Ausflugstipp August 2017:

Hochsommerlicher Badespaß am Weißen See

An glühend heißen Augusttagen tut der Besuch einer Badestelle oft not: Wie sonst soll man bei den hohen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren? Möchte man nicht zu weit in die Ferne schweifen, so schafft ein Ausflug an die Mecklenburgische Kleinseenplatte und den Weißen See, der bequem per Kleinseenbahn über den gleichnamigen Haltepunkt erreichbar ist, sich in Reichweite befindliche Abhilfe.

Zu empfehlen ist ein Besuch des Campingparks am Weißen See, der auf einer 2,1 Hektar umfassenden Gesamtfläche genug Platz für entspannte Erholung und ausgelassenen Badespaß bietet. Da der von einem lichten Kiefernwald umgebene See in sich geschlossen ist, also keine Verbindung zu anderen Gewässern besteht, und Motorboote strikt verboten sind, steht einem Die-Seele-baumeln-lassen in ungestörter Natur nichts entgegen. Möchte man länger an diesem paradiesischen Ort verweilen, so bieten sich stilechtes Camping oder das Übernachten im Wohnmobil an.  

Das Strandrestaurant Weißer See verbindet kulinarische Genüsse (natürlich im Angebot: diverse Fischgerichte) mit einem traumhaften Ausblick über den im August, umrahmt von blühender Natur, sommerlich strahlenden See.

Kleiner Tipp: Kultur und kulinarisches Vergnügen lassen sich im nahegelegenen Wesenberg erleben. Ein Abstecher dorthin rundet das Naherholungsvergnügen ab!

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Fotos: Enrico Hackbarth/Mecklenburgische Kleinseenplatte Touristik GmbH

Ausflugstipp März 2017:

Auf eine Zeitreise nach Mirow

Im März, wenn der Frühling sich langsam durch milderes Wetter und intensivere Sonnenstrahlen ankündigt, spricht alles für einen barocken Ausflug ins hochherrschaftliche Mirow. Erreichbar ist der Geburtsort der englischen Queen Charlotte mit der Kleinseenbahn ab Neustrelitz; von dort aus gibt es stündlich Anschluss in Richtung Berlin, Stralsund und Rostock. Bereits die Anreise im nostalgischen Schienenbus verleiht dem Wochenendausflug das Gefühl eines Kurzurlaubs. Vom Bahnhof Mirow aus sind es nur etwa 15 Gehminuten bis zum Ziel: Der Mirower Schlossinsel. Bevor man diese betritt, lohnt sich ein Blick auf das Geburtshaus der bereits erwähnten englischen Königin, die hier 1744 als Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz das Licht der Welt erblickte. Die leicht bröckelnde Fassade des Anwesens lässt es nicht minder imposant erscheinen. Einige Meter davon entfernt beginnt auch schon die Schlossinsel, deren wunderschöner englischer Landschaftsgarten mit seinem üppigen Grün den Weg zum Schloss Mirow zu einem duftigen Frühlingserlebnis macht. Im Inneren des Witwensitzes Sophie Charlottes von Mecklenburg-Strelitz warten auf die BesucherInnen edle handgestickte Tapeten aus dem 18. Jahrhundert sowie ein imposanter Barocksaal. Direkt gegenüber liegt das 3-Königinnen-Palais, welches aus dem Leben der Königinnen Charlotte und Luise sowie Friederike von Mecklenburg-Strelitz, Luises Schwester, erzählt. Auch für Kinder ist diese Ausstellung sehens- und erlebenswert. 

Möchte man weiter im Freien lustwandeln, so bietet sich ein Abstecher auf die Liebesinsel an. Hier hat man eine herrliche Aussicht auf den Mirower See und die ihn umgebende Natur. Die Insel mit dem zarten Namen beherbergt das Grab Adolph Friedrichs VI., stellt also ebenso einen historischen Eckpfeiler Mirows dar. Wer gern noch näher auf Tuchfühlung mit dem Mirower Adel gehen möchte, dem sei die Fürstengruft in der Schlosskirche ans Herz gelegt. Darin liegt unter anderem Charlotte von Hessen-Darmstadt, die einstige Jugendfreundin Marie Antoinettes, begraben. 

Auf nach Mirow, wo Erholung, Natur und Barock so zauberhaft aufeinandertreffen!

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Erkunden Sie die Ausflugsziele entlang unserer Strecken

Mit dem HANS können Sie ganz bequem zahlreiche touristische Entdeckungspunkte der Prignitz erreichen. Wir haben, passend zur jeweiligen Jahreszeit, einige Ziele für sie herausgepickt. Bleibt nur die Frage: Wohin geht die nächste Reise? 

August 2017: Hochsommerlicher Badespaß am Weißen See

Juli 2017: Das Klosterstift Marienfließ: Sakrale Oase der Erholung

Juni 2017 (via urlaubsheld.de): Ein Bummel durch Mirow

Juni 2017: Ab nach Kyritz ins Kloster!

Mai 2017: Wesenberg: Mittelalterliches und Meer

April 2017: Mode und mehr im Schloss Meyenburg

März 2017: Auf eine Zeitreise nach Mirow

Februar 2017: Mit dem HANS nach Wusterhausen

Januar 2017: Das winterliche Kyritz

 

 

Ausflugstipp Februar 2017:

Mit dem HANS nach Wusterhausen

Wen die Februarsonne bei sonst frostigen Temperaturen nach draußen lockt, dem sei in diesem Wintermonat das wunderschöne Wusterhausen wärmstens empfohlen. Innerhalb von 8 Minuten reist man bequem mit dem HANS (Linie RB73) ab Kyritz in die Stadt an der Dosse. Und diese hat einiges zu bieten - so etwa die alte Stadtmauer, urige Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, sowie das Wahrzeichen Wusterhausens schlechthin: Die Stadtkirche St.-Peter-und-Paul aus dem 13. Jahrhundert. Von außen romanisch-gotisch, begegnet man auch hier wieder, dem Beispiel der Kyritzer Kirche St. Marien folgend, im Innenraum pompös-barocken Charakteristika. Wusterhausens Historie ist übrigens derart von Flammen geprägt, dass es einem auch im Winter ganz warm ums Herz wird: Im Jahre 1758 etwa, als der Ackerbürger Michel Hilgendorff nicht von seiner Pfeife lassen konnte, gerieten zwei Drittel der Stadt in Brand; fast 200 Wohnhäuser wurden dahingerafft. 1764 brannte das innere Gewölbe des Kirchturms durch einen Blitzschlag nieder, und wurde erst 1996 dank einer Bürgerinitiative rekonstruiert.

An die Stadtkirche angrenzend befindet sich, ganzjährig in strahlendes Weiß gehüllt, das Rathaus der Stadt. Schlendert man die umliegenden Straßen entlang, lässt sich so manches alteingessene, schmucke Geschäft entdecken. Warum in die Ferne schweifen, wenn Kultur und Erholung so nah liegen?

Ein Klick auf das Bild genügt, um es im Vollbildmodus anzuzeigen. 

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Ausflugstipp Januar 2017:

Das winterliche Kyritz

Die Hansestadt Kyritz, bequem mit dem HANS der Linie RB73 ab Neustadt/Dosse von Berlin aus zu erreichen, ist ein touristisches Juwel für historisch interessierte Ausflügler. Der Stadtkern, geprägt von zahlreichen Fachwerkhäusern, dem Rathaus im Tudorstil und dem in der kalten Jahreszeit oft malerisch verschneiten Marktplatz, wirkt wie aus längst vergangenen Zeiten. Die evangelische Pfarrkirche St. Marien, die auf das 12.-13. Jahrhundert zurückgeht, verstärkt diesen Eindruck noch. Zahlreiche Elemente des Barock und die älteste romantische Orgel des Landes Brandenburg, gepaart mit dem eigentlich gotischen Charakter der Kirche, vereinen sich zu einem imposanten Gesamteindruck.

Kyritz ist allemal einen Ausflug wert - und im Winter unter einer Decke aus Puderzuckerschnee besonders schön! Wenn Sie die Maus über die Vorschaubilder bewegen, erfahren Sie mehr über die jeweilige Sehenswürdigkeit. Durch einen Klick öffnet sich das Bild in Originalgröße.

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Verkehrsmeldungen

Einschränkungen im Bahnverkehr auf der RB73 & RB74- Schienenersatzverkehr:

14. - 15. Dezember 2017:

RB 73 - am 14. & 15. Dezember Ersatzverkehr für die folgenden Züge:
5.42 Uhr - Pritzwalk - Kyritz
6.55 Uhr - Kyritz - Pritzwalk
15:42 Uhr - Pritzwalk  Kyritz
16.50 Uhr - Kyritz - Pritzwalk

RB 74 Pritzwalk - Meyenburg: Busersatzverkehr für alle Fahrten zwischen Pritzwalk West, Pritzwalk und Meyenburg

Ein Schienenersatzverkehr ist für alle ausfallenden Züge eingerichtet. Die Busse werden jeweils am Bahnhof straßenseitig anhalten. Bitte beachten Sie, dass es durch den Schienenersatzverkehr zu leichten Verspätungen kommen kann.
Wir bitten um Ihr Verständnis und entschuldigen uns, falls es zu Unannehmlichkeiten kommen sollte.

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